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2.500 m² Gemeinschaft 

Der Heimatverein Natzungen hat das Ziel, im Dorfmittelpunkt einen Treffpunkt für die Ortsgemeinschaft zu gestalten. Dieser soll multifunktional genutzt werden und möglichst viele Menschen verschiedener Generationen ansprechen. Dies soll erreicht werden, indem eine zentral in der Ortschaft gelegene Grünfläche nahe zur Katholischen Kirche und zum Kriegsgräberdenkmal mit einer Größe von 2.500 m² belebt und für verschiedene Nutzungszwecke gestaltet wird. Es soll ein Ort entstehen, der zum Verweilen einlädt und eine Infrastruktur für verschiedene Outdoor-Angebote bietet. Neu gestaltete, pflegeextensive Pflanzflächen ergänzen dabei den bisherigen Bestand alter, großer Bäume.

Projektantrag im LEADER-Förderprogramm

Zur Finanzierung hat sich der Heimatverein um eine Förderung im LEADER-Programm beworben. Das LEADER-Förderprogramm der Europäischen Union unterstützt Bürgerinnen und Bürger in sogenannten LEADER-Regionen wie dem Kreis Höxter dabei, ihre Heimat aktiv mitzugestalten. Die Grundidee ist, dass die Menschen vor Ort am besten wissen, was ihre Region braucht. EU und Land stellen dafür Fördermittel bereit, erwarten gleichzeitig auch Eigeninitiative. Bis 2028 stehen im Kreis Höxter insgesamt 3,1 Millionen Euro aus dem EU-LEADER-Schwerpunkt und dem NRW-Haushalt zur Entwicklung des ländlichen Raumes zur Verfügung. Einzelne Projekte können dabei mit bis zu 70 % gefördert werden. Der übrige Betrag wird durch Spenden finanziert — der Heimatverein Natzungen hat dafür u.a. eine Crowdfunding-Aktion mit der Vereinigten Volksbank gestartet.

Projektskizze

Gemeinschaft ist ein wichtiges und verbindendes Element, das erheblich zur Lebensqualität in unserer kleinen Ortschaft beiträgt. Der Dorfmittelpunkt soll dementsprechend diesen Gedanken aufgreifen. Die Fläche soll folgende Elemente umfassen:

  • Pavillon als zentraler Treffpunkt
  • Geräteunterstand zur Lagerung der Infrastruktur
  • Freiluftkino
  • Tischtennisplatte
  • Fahrradparkplätze
  • Zuwege unter Integration von „Stolpersteinen“

Auf der Fläche sollen Verbindungswege zwischen den Straßen entstehen. Das Gelände soll selbstverständlich barrierefrei nutzbar sein. Neben dem Thema „Gemeinschaft“ soll der Ort gleichzeitig auch Ort des Gedenkens werden. Ein Mahnmal vor dem Bielefelder Hauptbahnhof zeigt die Namen und Geburtsdaten der von 1933 bis 1945 über Bielefeld deportierten und ermordeten Menschen unter Angabe ihres letzten Wohnortes. Darunter sind auch fünf Menschen aus Natzungen, die bislang im Ort selbst keine Erwähnung finden. Auf den Wegen über das Grundstück im Dorfmittelpunkt (auf dem selbst eine jüdische Familie gelebt hat) sollen zum Gedenken „Stolpersteine“ für die fünf Menschen aus Natzungen an ausgewählten Orten verlegt werden.

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